NACHRICHTEN
"Die Zukunft liegt im Export"
ARTIKEL IN DER AUSGABE NR. 537 DER ZEITSCHRIFT "HOMMES ET COMMERCE"
"Die einzige Möglichkeit, zu bestehen, ist, voran zu schreiten, zu wachsen, sich weiter zu entwickeln und nach vorne zu blicken."
Dies meint auf jeden Fall Sylvain Loze, der Präsident des I.P.I.-Konzerns, spezialisiert auf Industriepumpen und Hydraulik-Komponenten. Instandhaltung.
HEC: Was bedeutet für ein Unternehmen in Ihrem Tätigkeitsbereich im Jahre 2013 den Schlüssel zum Erfolg?
SL : Es geht darum, sich stets weiter zu entwickeln und Ehrgeiz zu zeigen. In dieser Hinsicht haben wir im Lauf der Jahre nie aufgehört, zu wachsen, und so konnten wir schließlich aus einer Firma zu einem echten französischen Konzern werden. Ferner beruht unser Betrieb auf einer Politik der Konsolidierung, die uns dazu gebracht hat, Personal und Kompetenzen in allen Bereichen, aus denen dieser Konzern besteht, zu nutzen, um so eine Handels-Synergie zu schaffen, dessen Ziel auf starke Weiterentwicklung ausgerichtet ist.
HEC: Und das sind nicht nur leere Worte, denn Sie haben ja ein Jahr zahlreicher positiver Berichterstattungen hinter sich...
SL: Absolut. Wir hatten ja bereits seit einiger Zeit ein Auge auf Südafrika gerichtet, genauer gesagt, auf eine Firma, die für unseren Konzern einen potenziellen Lieferanten und Vertragspartner bedeuten könnte. Und so konnten wir schließlich letzten April die Übernahme über die Bühne bringen. Das gestattet uns unter anderem, unsere Verkaufsmöglichkeiten nicht nur in Südafrika, sondern in weiterer Folge auf den gesamten afrikanischen Kontinent auszuweiten. Gleichzeitig konzentrieren wir uns seit diesem Sommer auf einen neuen Sektor: die Kompressoren. Unsere Erfahrungen auf dem Gebiet der Flügelzellenpumpen, die in zahlreichen Bereichen der Industrie verwendet werden, bieten uns eine unbestrittene Synergie mit dem Gebiet der Vielzellen-Vakuumpumpen, egal ob sie als Vakuumpumpen oder Kompressoren eingesetzt werden.
In Zusammenarbeit mit einem europäischen „Big Player“, mit hervorragendem Ruf in der Branche, wird unser Angebot auf Anhieb komplett.
Dies ermöglicht uns nun, alle Anforderungen des Sektors zu erfüllen und neue Bereiche in Angriff zu nehmen, wie z. B. die Petrochemie, die Energie, die gleichzeitige Erzeugung zweier nutzbarer Energiearten, den Bergbausektor, die Wasseraufbereitung und vieles mehr.
HEC: Sie haben die Politik ehrgeiziger Entwicklung angeschnitten. Wie sieht dies in einem 5-Jahres-Ausblick aus?
SL: Wir haben das Ziel, uns stetig weiter zu entwickeln; und dies dank der Antriebe, die uns zur Verfügung stehen: ein organisches Wachstum, mit Unternehmen, die uns helfen, noch weiter heranzureifen, aber natürlich auch das externe Wachstum. In dieser Hinsicht haben wir unser Augenmerk auf Kanada, Belgien und wieder einmal Südafrika gerichtet. Wir möchten unseren Export-Umsatz ausweiten, um über echte Wachstumsimpulse zu verfügen. Unser Ziel für 2015 ist ein Umsatz von 50 Millionen Euro, bei einem Exportanteil von 60 bis 70 %.
HEC: Ständig zu wachsen, ist das gesund?
SL: Man kann doch nicht ständig auf den selben Märkten sitzen bleiben! Für ein Unternehmen ist es äußerst wichtig, seine Produkte auf der ganzen Welt anbieten zu können. Dies ist die einzige Möglichkeit, wie man ein Wachstum konsolidieren und eine entsprechende Reife erlangen kann. Genau aus diesem Grund möchten wir für alles offen bleiben, um so gut wie möglich die Bedürfnisse unserer Branche erfüllen zu können.
KURZER LEBENSLAUF
Nachdem er bei SCREG als kaufmännischer und Verwaltungsdirektor, bei Hecket Multiserv als Controller und in der Finanzdirektion von State International Erfahrungen sammeln konnte, übernimmt Sylvain Loze (E.03) 1997 wieder die Firma Pompes Pollard. 2009 gründet er den I.P.I.-Konzern.
I.P.I. IM KURZPORTRÄT
Der 2009 gegründete Konzern I.P.I. ist auf den Bereich Industriepumpen und Hydraulik-Komponenten (Anschlüsse und flexible Schläuche) spezialisiert. Der Konzern macht einen Umsatz von etwa 20 Millionen Euro, davon 30 % im Export.


